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Unternehmer stehen zum Hospiz

18.06.2013 16:47
von katrin silva
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Bereichernd sind persönliche Erfahrungen immer. Manchmal können sie aber auch den Anstoß geben, sich für eine gute Sache zu engagieren. So geschehen kürzlich im Förderverein Hospiz Rendsburg e.V.: Zwei norddeutsche Unternehmer entschieden sich zu einer großzügigen Spende. Der Auslöser waren Erfahrungen mit einem weit entfernten Hospiz: einer Einrichtung in München.

Jan Wrede und Martin Lehnhoff, zwei Unternehmer aus Schleswig-Holstein, verbindet neben ihrer Geschäftsbeziehung auch eine Freundschaft. Sie tauschen sich nicht nur über Betriebliches aus, sondern teilen auch persönliche Erfahrungen. So wie die Erlebnisse Jan Wredes, dessen Schwester vor mehreren Jahren verstarb. Sie lebte in Bayern und wurde in ihren letzten Lebenstagen in einem Hospiz in München begleitet. Die positiven Eindrücke, die Wrede in der dortigen Einrichtung sammelte, teilte er seinem Freund Lehnhoff mit. Und so kamen die beiden auf die Idee, die Hospizarbeit in der eigenen Region zu unterstützen.

„Uns geht es sehr gut“, so die beiden Männer, die ein Stahl- und Maschinenbau-Unternehmen sowie eine Consulting-Firma leiten. „Wir wollten einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen gerade dann Unterstützung erhalten, wenn es ihnen nicht mehr gut geht.“ Mit einer Summe von insgesamt 10.000 Euro machen die beiden ihre Wertschätzung für die Hospizarbeit nun finanziell deutlich.

Ingo Fuchs, Vorsitzender des Förderverein Hospiz Rendsburg e.V., ist über diese große Summe besonders erfreut: „Wir brauchen etwa 100.000 Euro im Jahr, um das Defizit des Hospizes abzudecken. Dieses Defizit entsteht nicht, weil dort schlecht gewirtschaftet wird“, erläutert er, „sondern weil es ein bundesweites Gesetz gibt, wonach das Hospiz nur maximal 90 % Kostenersatz von den Krankenkassen erhält und 10 % der Kosten selbst decken muss.“ Die Erfahrungen zeigten, dass diese 10 % meist nur durch Zuschüsse und Spenden aufzubringen seien. „Wir danken den beiden Unternehmern sehr herzlich – das ist eine enorm wertvolle Spende.“

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